Schachnovelle (1960) mit Curd Jⁿrgens, Claire Bloom, Hansj÷rg Felmy, Mario Adorf, Hans S÷hnker Als das Kreuzfahrtschiff eine ganze Weile braucht, bis es ablegt, fragt sich jeder, wer die wichtige Person ist, auf die der KapitΣn extra zu Warten scheint. Erstaunlicherweise ist es nicht der amtierende Schach-Weltmeister Mirko Centowic (Mario Adorf), sondern eine scheuer Mann namens Werner von Basil (Curd Jⁿrgens), der von niemandem gesehen werden will und es offensichtlich noch nicht glauben kann, dass er den Nazis entkommen ist. Er kommt an Bord zufΣllig dazu, als drei GΣste Centowic zu einer Partie Schnellschach herausgefordert haben. Das Trio droht zu verlieren - als von Basil nur einen scheinbar genialen Zug macht und ein Remis erzwingt. Das Schachbrettmuster lΣsst allerdings bald darauf in ihm Erinnerungen wieder hochkommen ... Von Basil war ein angesehener Mann in ╓sterreich, eh die Nazis dort einmarschierten. Er half der Kirche, vertreten insbesondere durch Bischof Ambrosse (Hans S÷hnker) einige KunstschΣtze au▀er Landes zu schaffen. Um nun zu erfahren, wohin diese verbracht worden sind, setzt der ⁿberzeugte Nazi Hans Berger (Hansj÷rg Felmy) seine Freundin Irene Andreny (Claire Bloom) auf von Basil an. Irgendwann rei▀t Berger der Geduldsfaden - er lΣsst von Basil verhaften und in einen Keller einsperren. Sein einziger Kontakt zur Au▀enwelt ist ein Mann, den er "Mondgesicht" (Wolfgang Wahl) nennt und der ihm Brot und Wasser bringt. Nach sechs Wochen glaubt Bergers Vorgesetzter Hartmann (Albert Lieven) nicht mehr daran, dass von Basil noch "freiwillig" reden lΣsst und lΣsst ihn zu sich fⁿhren. Der Gefangene redet zwar weiterhin nicht, kann aber bei seinem Ausflug ein Schachbuch mit in die Zelle schmuggeln. Von da an spielt er Tag und Nacht Schach, vorzugsweise - nachdem Berger das Buch bemerkt und ihm weggenommen hat - mit sich selbst ...